Der 5 AM Club. Alle schwärmen davon. Wie sie vor Sonnenaufgang meditieren, Sport machen, die To-Do-Liste abhaken. Und ich? Ich komme nicht aus dem Bett. Und wenn ich es doch tue, bin ich den ganzen Tag schlecht gelaunt. Ich habe es versucht. Wirklich. Es klappt einfach nicht für mich. Und weißt du was? Das ist vollkommen in Ordnung.
Deine innere Uhr ist biologisch festgelegt
Das ist keine Ausrede. Das ist Wissenschaft. Manche Menschen sind vormittags produktiver. Andere nachmittags oder abends. Beides ist normal, beides ist richtig und beides lässt sich nicht so einfach weg trainieren.
Was du auf Social Media siehst, sind Morgenroutinen von Menschen, die Morgenmenschen sind. Für alle anderen wäre das Gegenteil genauso spektakulär: bis nach Mitternacht arbeiten, wenn der Kopf endlich frei wird. Nur darüber redet kaum jemand. Und wenn dann noch Kinder, Care-Arbeit und familiäre Verpflichtungen dazukommen, wird das Ganze noch komplexer. Dann muss eine Routine nicht nur zu dir passen – sie muss auch flexibel genug sein, um mit dem echten Leben zu funktionieren.
Micro-Habits statt großer Versprechen
Wenn du eine neue Routine etablieren möchtest, brauchst du je nach Quelle 30, 90 oder 100 Tage, bis sie wirklich automatisch läuft. Bis sie so selbstverständlich ist wie Zähneputzen.
Der häufigste Fehler: zu groß anfangen. Jeden Morgen zwei Stunden Sport – klingt toll, ist in der Realität für die meisten nicht umsetzbar. Fang stattdessen mit Minuten an. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Fünfzehn. Bring das in deinen Alltag, zu einem Zeitpunkt, den du wirklich durchhalten kannst. Und wenn es funktioniert, kannst du immer noch ausbauen. Statt zehn Minuten zwanzig. Statt morgens vielleicht mittags. Aber erst dann, wenn die kleine Version sitzt.
Inspirieren lassen, nicht kopieren
Du darfst dir von jeder Routine, die du siehst, die Teile rausnehmen, die für dich passen. Und den Rest lassen. Morgenseiten schreiben? Drei bis vier Seiten täglich? Vielleicht hast du diese Zeit schlicht nicht. Dann probier drei Gedanken aufzuschreiben. Oder nutz die Mittagspause. Oder schreib abends den Kopf leer. Das Prinzip bleibt, die Form passt sich dir an.
Im RISEE-System ist die Macherin genau dafür da: Sie bekommt die To-Do-Liste und den Zeitpunkt von Visionärin und Strategin – und entscheidet dann, wann das persönlich am besten reinpasst. Kein Muss- Zeitpunkt. Kein Ideal-Szenario. Dein Takt.
KI-Prompt für deinen persönlichen Rhythmus
Wenn du noch nicht weißt, wann du eigentlich am produktivsten bist, kann dir dieser Prompt helfen:
KI-Prompt
Hilf mir herauszufinden, wann ich am produktivsten bin, nicht wann ich es sein sollte. Stelle mir Fragen dazu: Wann fühle ich mich energiegeladen? Wann erledige ich schwierige Aufgaben am besten? Welche Verpflichtungen habe ich (Care-Arbeit, Job etc.)? Dann schlage mir drei Micro-Habits vor, die zu meinem Rhythmus passen, egal ob um 5 Uhr morgens oder um 22 Uhr abends.
Wichtig: Bleib bei persönlichen Angaben gerne vage. Was du der KI nicht anvertrauen möchtest, musst du nicht teilen.
Journaling-Fragen mit Stift und Papier
Journaling-Fragen
Wann am Tag fühle ich mich am kreativsten und energiegeladensten, unabhängig davon, was andere sagen?
Welche erfolgreiche Routine habe ich versucht zu kopieren, die einfach nicht zu mir passt?
Was würde sich ändern, wenn ich meine Routine nach meinem Biorhythmus gestalte statt nach Social- Media-Idealen?
Deine produktivste Stunde gehört dir
Hör auf, dich für dein spätes Aufstehen zu rechtfertigen. Oder für dein nächtliches Arbeiten. Das kostet Energie und die kannst du woanders viel besser einsetzen. Finde deine produktivste Zeit. Schütz sie. Block sie im Kalender. Und kopiere dabei niemanden.
Was wäre möglich, wenn du aufhörst, gegen deine Biologie zu arbeiten – und anfängst, sie als Werkzeug zu nutzen?
P.S.: Hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden.
P.P.S. Interessierst du dich für Content-Routinen für Frauen mit wenig Zeit? Habe schon mal über Routinen eine Blogebeitrag geschrieben.
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Transkript
Uneditiertes Transkript zur Folge (mit KI Tool entstanden)
Fearless Prefection, der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment, der dich ermutigt, einfach loszulegen, bevor du dich bereit fühlst. Hi, ich bin Barbara, deine Content- und KI-Mentorin. Und in Staffel 7 geht es um Routinen, Rituale und Ziele, die zu deinem Leben passen. Nicht um den perfekten 1. Januar-Start, sondern um nachhaltige Strukturen, die dich wirklich weiterbringen. Ob Sperr- oder Raunächte, Quartalsplanung oder Content, hier erfährst du, wie du deine eigene Routine entwickelst. Hast du schon vom 5 AM Club gehört? Alle schwärmen davon, wie sie vor Sonnenaufgang die Welt retten. Na gut, nicht die Welt, aber wie sie alles Mögliche schon erledigt bekommen. Und ich? Boah, ich bin gar kein Morgenmensch. Ich habe es ein paar Mal versucht, aber ich komme nicht aus dem Bett. Ich bin den ganzen Tag schlecht gelaunt, wenn ich so früh aufstehen muss. Und das klappt einfach für mich nicht. Aber ich habe auch für mich festgestellt, ich muss nicht um 5 Uhr aufstehen, um erfolgreich zu sein. Ich muss nur eine Routine finden, die für mich funktioniert und die ich in meiner Zeit stattfinden lassen kann und anwenden kann. Deine innere Uhr ist biologisch festgelegt und nicht so einfach trainierbar. Es gibt Menschen, die vormittags produktiver sind. Es gibt Menschen, die abends produktiver sind oder nachmittags. Und beides ist vollkommen in Ordnung. Auf Social Media siehst du dann oft diese Morgenroutinen, aber die armen Menschen schlafen da noch. Und umgekehrt, die Nacht durcharbeiten oder bis nach Mitternacht arbeiten, ist für die Morgenmenschen unvorstellbar. Wenn du jetzt aber noch Kinder mit in diese Gleichung wirst, ist das Ganze noch schwieriger. Die Care-Arbeit und die Routine muss zusammen funktionieren. Und meistens muss das Ganze sehr flexibel sein. Wenn du eine neue Routine startest, musst du die, kommt drauf an, wie man fragt, 30, 90, 100 Tage durchziehen, damit sie wirklich etabliert ist, dass du sie automatisch machst, ohne drüber nachzudenken. Sowas wie Zähneputzen. Und am Anfang hilft es, das Ganze nicht zu übertreiben. Also nicht, ich möchte jeden Morgen zwei Stunden Sport machen. Wo sollen die zwei Stunden herkommen, wenn du nicht um vier Uhr aufstehst? Das heißt, fange mit kleinen Zeiteinheiten an, Minuten Einheiten, fünf Minuten, zehn Minuten, 15 Minuten. Fang an, das in deinen Alltag zu integrieren, zu einem Zeitpunkt, den du durchhalten kannst, der funktioniert in den meisten Fällen. Und dann kannst du immer noch gucken, ob du diese Micro-Habits, weil sie nur ein paar Minuten gehen, etwas erweiterst. Klappt es an derselben Stelle, statt 10 Minuten 20 Minuten Sport zu machen? Klappt es, 5 Minuten eher anzufangen oder 5 Minuten später zu enden? Finde deinen eigenen Takt, deine eigenen Zeiten. Komm in die Umsetzung. In meinem RISE-System habe ich dort die Macherin, die nur noch umsetzt. Die Visionärin und die Strategin haben vorher sich überlegt, was und wie und wann. Und die Macherin kriegt nur noch die To-Do-List und den Zeitpunkt. Und dann kann die Macherin entscheiden, wann das persönlich am besten reinpasst. Diesen eigenen Takt, diese eigene Routine etablieren. Du musst dir auf Social Media nicht Routinen anschauen und sagen, entweder ich mache sie genau so oder sie funktioniert nicht. Jeder Mensch ist anders. Nimm dir von allem, was du siehst. Lass dich inspirieren. Probier Teile aus. Nimm dir sie Sachen raus, die für dich funktionieren. Journaling jeden Tag, die Morgenseiten schreiben, drei Diener vier Seiten. Vielleicht hast du die Zeit einfach nicht dazu. Probier es mit drei Ideen aufschreiben, drei Gedanken festhalten. Probier es mit dich mittags in der Mittagspause hinsetzen oder abends den ganzen Kopf leer schreiben, was am Tag war und was am nächsten Tag kommt. Du kannst alle Routinen, die es auf der Welt gibt, für dich anpassen. Du kannst sie wild durcheinander schmeißen und kombinieren, weil was hilft die beste Routine, wenn du sie einfach nicht etabliert bekommst, wenn du sie einfach nicht durchziehst. Wenn du jetzt sagst, du weißt gar nicht, wie du das finden sollst, die Zeitpunkte am Tag, habe ich hier einen KI-Prompt für dich, der dir dabei helfen kann. Hilf mir herauszufinden, wann ich am produktivsten bin, nicht wann ich es sein sollte. Stelle mir Fragen zu, wann fühle ich mich energiegeladen, wann erledige ich schwierige Aufgaben am besten, welche Verpflichtungen habe ich, Care Arbeit, Job und so weiter. Dann schlage mir drei Micro-Habits vor, die zu meinem Rhythmus passen, egal ob um 5 Uhr morgens oder um 22 Uhr abends. Bei den Verpflichtungen kannst du natürlich auch sehr vage bleiben, das Ganze sehr anonymisiert angeben, keine zu privaten Sachen der KI anvertrauen bitte, ganz wichtig. Und wenn du das Ganze jetzt mit Stift und Papier lieber machen möchtest, auch kein Problem, du kannst auch beides machen. Dann habe ich noch ein paar Journaling-Fragen für dich. Wann am Tag fühle ich mich am kreativsten und energiegeladendsten, unabhängig davon, was andere sagen? Welche erfolgreiche Routine habe ich versucht zu kopieren, die einfach nicht zu mir passt? Was würde sich ändern, wenn ich meine Routine nach meinem Biorhythmus gestalte, statt nach Social-Media-Idealen? Hör auf, dich für dein spätes Aufstehen, dein nächtliches Arbeiten zu rechtfertigen. Das kostet Energie. Die musst du dafür nicht aufwenden und verschwenden. Finde deine produktivste Stunde, deine produktivste Zeit, schütze sie, block sie im Kalender, trag sie dir ein. Finde deinen Rhythmus, nicht den von anderen. Kopiere nicht den von anderen. Und nächste Woche geht es dann um Contentroutinen mit KI und meinem RISE-System für deine Sichtbarkeit. Jetzt kommt wieder der Abschlussgedanke zum Mitnehmen. Was wäre möglich, wenn du aufhörst, gegen deine Biologie zu kämpfen und anfängst, sie als Werkzeug zu nutzen? Bis nächste Woche. Das war Fearless Prefection, dein Reminder, dass Routinen dir Freiheit schaffen und dich nicht einschränken sollen. Und dass dein Rhythmus der richtige ist, nicht der von anderen. Wenn du tiefer in Quartalsplanung und mein R.I.S.E-System einsteigen willst, hol dir meine kostenlose E-Mail-Serie. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Content-Routine erstellst und damit sichtbar wirst und bleibst. Den Link findest du in den Show Notes. Und hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf von dir festgehalten zu werden.