Oder: Warum du aufhören solltest, unbezahlte Arbeit für Social Media Plattformen und deren Besitzer zu machen
Du postest, likest, kommentierst, erstellst Stories, drehst Reels und denkst dabei, du baust dein Business auf? Zeit für eine kleine Realitätsprüfung zu deiner aktuellen Social Media Strategie.
Social Media Marketing ist unsichtbare, unbezahlte Arbeit. Und wer macht diese Arbeit hauptsächlich?
Wir erstellen den Content, wir sind die aktivsten Nutzerinnen, wir investieren Stunden über Stunden unserer wertvollen Zeit und Energie in fremde Plattformen. Und wer kassiert am Ende ab? Die Plattformbetreiber. Nicht wir.
Die unangenehme Wahrheit über „kostenlose“ Plattformen
Lass uns ehrlich sein: Diese Plattformen sind alles andere als kostenfrei. Du bezahlst mit deinen Daten, deiner Zeit und deiner mentalen Energie. Du tanzt nach dem Algorithmus, änderst deine Inhalte nach den neuesten Trends und hoffst darauf, dass deine Reichweite nicht wieder über Nacht verschwindet.
Shadowbans, Algorithmus-Änderungen, Accountsperren – du kennst das alles. Du bist komplett abhängig von Regeln, die sich täglich ändern können. Und das Schlimmste? Du hast null Kontrolle darüber.
Aber hier kommt der Plot-twist: Du musst dieses Spiel nicht mitspielen. Zumindest nicht so, wie alle anderen es tun.
Social Media als Brücke: Der intelligente Ansatz für eigene Plattformen
Was wäre, wenn du deine Social Media Strategie komplett anders betrachten würdest? Nicht als dein Hauptquartier, sondern als Appetizer für deine eigenen Plattformen?
Die smarte Content Marketing Strategie: Hole die Menschen von den fremden Plattformen auf DEINE eigene Website.
- Newsletter Aufbau für direkten Kontakt
- Blog für nachhaltigen Content
- Podcast für tiefe Verbindungen
- Eigene Website als Zentrale
Das sind DEINE Daten. Das ist DEINE Community. Das sind DEINE Regeln für dein Content Marketing.
Social Media Marketing richtig umsetzen: So funktioniert die Brücken-Strategie
Fokus auf 1-2 Social Media Plattformen
Vergiss den Gedanken, überall präsent zu sein. Such dir ein bis zwei Social Media Kanäle aus, wo sich deine Zielgruppe wirklich aufhält. Und dann sei dort strategisch präsent – nicht besessen.
Content Marketing für deine Community, nicht für die Plattform
Erstelle Inhalte, die zu DEINEN Zielen passen, nicht zu dem, was der Algorithmus gerade mag. Deine Werte, deine Haltung, deine Botschaft stehen im Mittelpunkt deiner Social Media Strategie.
Newsletter Aufbau mit System
Nutze Links in der Bio, erwähne deinen Newsletter, weise auf Blogbeiträge hin. Ja, die Plattformen mögen das nicht – aber das ist ihr Problem, nicht deins.
Social Media Analytics richtig nutzen
Miss, was funktioniert. Aber mach deine Laune und deinen Selbstwert nicht von Likes und Followerzahlen abhängig. Diese Kennzahlen gehören sowieso nicht dir.
Content Marketing Hausaufgabe: Eine Woche Social Media als Brücke
Hausaufgabe
Eine Woche lang nutzt du eine fremde Plattform ausschließlich als Brücke zu einer deiner eigenen Plattformen.
Überprüf dabei deine Social Media Marketing Strategie:
- Sind deine Call-to-Actions klar und sichtbar?
- Erstellst du Content für die Plattform oder für deine Community?
- Wie viele Menschen kannst du auf deine eigene Website leiten?
- Funktioniert dein Newsletter Aufbau über Social Media?
Fazit: Social Media Strategie für eigene Plattformen
Wie viele Stunden investierst du wöchentlich in Social Media Marketing? Und wie viele davon in deine eigenen Plattformen und deinen Newsletter Aufbau? Falls das Verhältnis schief ist (spoiler alert: ist es wahrscheinlich), wird es Zeit für eine Neujustierung deiner Content Marketing Strategie.
Du bist Unternehmerin, nicht Social Media Managerin für fremde Konzerne.
Zeit, dass du dich wie eine benimmst und deine eigene Website in den Mittelpunkt stellst.
P.S.: Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du deine Content-Routine so aufbaust, dass SIE für dich arbeitet und nicht umgekehrt – dann hol dir meine kostenlose E-Mail-Serie zum R.I.S.E.E.-System. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du sichtbar wirst, ohne deine Seele an den Algorithmus zu verkaufen.
P.P.S.: Hab immer Stift und Papier dabei – deine nächste große Idee für deinen EIGENEN Content wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden.
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Transkript
Uneditiertes Transkript zur Folge (mit KI Tool entstanden)
Fearless Prefection, der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment, der dich ermutigt, einfach loszulegen, bevor du dich bereit fühlst. Hi, ich bin Barbara und in der fünften Staffel von Fearless Prefection dreht sich alles um Content. Von der Content-Definition über Content-Recycling bis hin zu den unterschiedlichen Plattformen. Hier erfährst du alles, was du für deine Content-Creation brauchst.
Nachdem es letzte Woche um die eigenen Plattformen ging, geht es jetzt in Folge 6 um die fremden Plattformen und wie du sie nutzen kannst, statt benutzt zu werden. Bei Social Media geht es vor allem immer um Reichweite und aber auch um die Abhängigkeit von diesen Plattformen. Du bist abhängig vom Algorithmus und ob das dann echte Verbindungen sind, ist auch immer so die Frage. Du musst nach den Regeln spielen, nach den Regeln der jeweiligen Plattformen.
Das heißt, wenn sich der Algorithmus verändert, wird deine Reichweite plötzlich wieder kleiner und du musst wieder alles neu anfangen oder anders anfangen. Es kann zu Accountsperren kommen. Das heißt, du verlierst deine komplette Präsenz und deinen kompletten Kontakt in deine Community zu deinen FollowerInnen. Es gibt Reichweiten Trosslungen, Shadowban und wie es alles heißt.
Das heißt, deine Sichtbarkeit wird eingeschränkt, ohne dass du irgendwas dafür oder dagegen tun kannst. Deshalb solltest du immer gucken, dass du bei fremden Plattformen den Fokus darauf legst, Verbindungen aufzubauen, die über die Plattform hinausgehen. Die meisten dieser Plattformen kannst du kostenfrei nutzen, aber kostenfrei sind sie ja gar nicht. Sie nehmen deine Daten und deine Zeit und deine Energie.
Ich habe letztens gelesen, dass Social Media auch so eine unsichtbare Arbeit ist, unbezahlte, unbesichtbare Arbeit, die überwiegend von Frauen gemacht wird. Wer ist auf diesen Plattformen am aktivsten? Wer macht den meisten Inhalt auf diesen Plattformen und wer verdient damit nachher Geld? Natürlich ist es auch abhängig von den Plattformen.
Es gibt Plattformen, wo sehr viel mehr Frauen unterwegs sind und es gibt Plattformen, wo mehr Männer unterwegs sind. Aber wirklich Geld verdienen am meisten die Plattformbetreiber. Vielleicht versuchst du, die fremden Plattformen mehr als Brücke zu sehen, als Brücke zu deinen Plattformen. Das heißt, dass du nicht eine Plattform nutzt, um der Plattform willen, sondern sie nutzt, um die Menschen zu deinen Kanälen zu bekommen.
Das mögen die Plattformen nicht so gerne natürlich. Aber man kann es ja trotzdem ausprobieren. Das sollte trotzdem dein Ziel sein, weil wenn sie auf deinen Plattformen landen, sind das die Daten, die du hast. Wenn sie auf der fremden Plattform auf Social Media bleiben, gehören die Daten der jeweiligen Social Media Plattform und nicht dir.
Das heißt, versuch die Leute zu deinem Newsletter zu kriegen, zu Blogbeiträgen zu bekommen, zu deinem Podcast zu bekommen. Versuch das über die Links im Profil. Links in den Beiträgen funktionieren teilweise nicht oder werden nicht so gern gesehen. Trotzdem gibt es immer Möglichkeiten, auf deine Plattform aufmerksam zu machen.
Du kannst versuchen, die fremden Plattformen, vor allem Social Media, als Appetizer zu sehen. Und die Hauptmahlzeit gibt es dann eben auf deiner Plattform. Überleg dir eine gute Strategie für eine sinnvolle Nutzung. Welche Plattform nutzt du?
Wo ist deine Zielgruppe? Sei dort, sei präsent, aber sei nicht besessen von den Zahlen. Kontrolliere sie, ja, um zu gucken, was funktioniert und was nicht. Mach dich aber davon nicht abhängig und vor allem mach deine Laune nicht davon abhängig.
Am Anfang reicht es meist, wenn du ein oder zwei Kanäle nimmst, zwei Social Media Plattformen nimmst und dich darauf konzentrierst und deine eigenen Plattformen immer noch weiter betreibst bzw. deine Plattformen deine Hauptplattformen sein sollten. Du kannst die Plattformen nutzen, um deine Botschaft zu verbreiten. Nicht umgekehrt, du solltest deine Werte, deine Haltung zeigen und versuchen, dass die Menschen über die Plattform hinaus dir folgen.
Die Hausaufgabe für diese Folge, du wirst es dir wahrscheinlich denken, eine Woche lang eine fremde Plattform nutzen als Brücke zu einer eigenen Plattform. Das heißt, guck mal nach deinen Call-to-Actions, nach deiner Strategie. Machst du Content für die Plattform oder machst du Content für deine Community und für deine eigenen Plattformen, wo du sie dann hinführen möchtest, damit sie dort ganz anders mit dir interagieren können. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt.
Bis nächste Woche. Das war Fearless Perfection, dein Reminder, dass Content Creation auch leicht sein darf. Wenn du tiefer in mein Rise-System einsteigen willst, hol dir meine kostenlose E-Mail-Serie. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Content-Routine erstellst und damit sichtbar wirst.
Den Link findest du in den Show Notes. Ich stehe für Female Empowerment, Content Creation mit Haltung, spielerisches Ausprobieren und Ideen, die dich bewegen. Wenn du regelmäßig Inspiration brauchst, Motivation suchst oder einfach wieder Spaß an deinem Content haben willst, trag dich in mein Newsletter. Und hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf von dir festgehalten zu werden.