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Inklusiv netzwerken: Warum Diversität dein bester Business-Move ist

Bist du dir sicher, dass du weißt, was du verpasst?
Oder anders gefragt: Wie langweilig ist dein Netzwerk?

Du kennst sie bestimmt, diese typischen Business-Networking-Veranstaltungen. Du triffst Leute, knüpfst Kontakte, aber irgendwie sind es immer die gleichen Menschen. Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, dass du da gar nicht reinpasst. Oder du merkst, dass zu viele Menschen ausgeschlossen werden, ob bewusst oder unbewusst.
Genau das ist die Frage: Was und wer wird ausgeschlossen?

Die unsichtbaren Lücken in deinem Netzwerk

Schau dir mal dein Netzwerk an. Alle Kontakte, die du kennengelernt hast auf der letzten Veranstaltung, im letzten Jahr, in diesem Jahr. Wer ist neu dazugekommen?
Guck einfach mal, wer alles vertreten ist und wer nicht.
Manchmal sind es einfach Lücken: queere Menschen, Menschen aus verschiedenen Kulturen, unterschiedliche Altersstrukturen, unterschiedliche Sozialisierung. Die fehlen. Und dein Netzwerk kann dadurch zum limitierenden Faktor werden.
Je inklusiver Netzwerke sind, desto mehr Ideen kommen zusammen. Desto kreativer wird alles.

Ich habe 150 Frauen bei ihrer Gründung begleitet. Das Netzwerk, das daraus entstanden ist, mit der Mischung aus verschiedenen Gründungsideen, unterschiedlichen Altersstrukturen, komplett unterschiedlicher Sozialisierung, das macht dieses Netzwerk so stark.
Es ist eine Community entstanden. Das Netzwerk ist gewachsen durch diese verschiedenen Perspektiven, nicht durch die Gleichheit.

Elevator statt Gatekeeping

In diesem Netzwerk wird ganz viel darauf geachtet, oder vielleicht passiert es auch einfach natürlich, dass sich diese Frauen untereinander empfehlen. Du wirst wie ein Elevator, du hebst andere Menschen aus deinem Netzwerk mit hoch.
Bei der Recherche für diesen Beitrag wurde mir vorgeschlagen, dass ich genau das so nenne: Elevator statt Gatekeeping.
Und das fand ich eine schöne Beschreibung.

Ich möchte, wie in einem Fahrstuhl, dass ganz viele Menschen einsteigen, mitfahren können. Jeder steigt aus, wo er braucht, aber man ist gemeinsam unterwegs. Nicht, dass eine Einlasskontrolle existiert und nur bestimmte Menschen reinkommen und Teil des Ganzen werden.
Versuch doch mal, einmal im Monat oder einmal in der Woche jemanden aus deinem Netzwerk weiterzuempfehlen, jemanden einzuschließen.
Machst du das? Empfiehlst du Leute aus deinem Umfeld weiter?

Warum homogene Netzwerke nicht nur unfair, sondern dumm sind

Es gibt Netzwerke, die auf Machtstrukturen aufbauen. Boys Clubs oder sowas, die aus einem vergangenen Jahrhundert sind.
Das ist nicht nur unfair allen gegenüber, die dort nicht reinkommen. Es ist auch dumm.
Es gibt genügend Studien, die zeigen, dass gemischte Teams besser funktionieren. Dass Firmen mit gemischter Führung besser performen, besser abschneiden, auch wirtschaftlich. (Zwei Studien von McKinsey aus 2020 und 2024 und eine Studie zu “Innovation Through Diversity (2017)” 
Diversität bringt dich und dein Unternehmen/die Gesellschaft voran, hilft weiter, öffnet Perspektiven. Das macht das Ganze vielfältig, spannend und eben auch erfolgreicher.

Die Challenge: Drei Menschen, die dein Netzwerk erweitern

Beim nächsten Event: Frag nicht als Erstes „Was machst du?“, sondern frag dich selbst: Wer fehlt noch? Wer fühlt sich nicht willkommen?
Versuche, die verschiedenen Bedürfnisse zu beachten, die Menschen haben. Menschen, die bei Veranstaltungen vielleicht nicht dabei sind.
Ich versuche immer, Menschen weiterzuempfehlen, zu helfen, egal wie sie sind, egal was sie machen. Es klappt nicht immer, aber auch ich lerne dazu.
Das ist ein lebenslanges Lernen: Wie kann man sein Netzwerk inklusiv gestalten, sein Leben?
Vielleicht tickst du da wie ich. Ich liebe es, eine Challenge zu machen.
Die Challenge, die ich beim nächsten Event umsetzen möchte: Ich will drei Menschen auf dieser Veranstaltung kennenlernen, die viel jünger sind als ich oder viel älter, die anders sozialisiert worden sind. Vielleicht nicht mit Technik, KI und Marketing zu tun haben, sondern einen Handwerksbetrieb oder ein Ladengeschäft führen. Oder was völlig anderes machen, angestellt sind, in der Politik erfolgreich sind.
Ich möchte offener netzwerken, weil ich weiß, dass ich daraus was mitnehmen kann. Andere Perspektiven. Ich kann Räume öffnen.

Digitale Räume zählen auch

Manchmal ist es auch ein digitaler Raum, den man öffnet, wenn man auf Social Media mitdiskutiert, mitspricht in der Community.
Wenn du Netzwerken als Change Community siehst, wirst du sehen, dass sich ganz andere Türen öffnen, ganz andere Räume bilden. Du wirst Impact hinterlassen oder mit dabei sein.
Diese offenen Netzwerke helfen allen Unternehmen, allen Menschen. Gemeinsam ist man stärker. Es ist einfach was dran.
Also sei mal ehrlich zu dir: Wie inklusiv ist dein Netzwerk? Wie offen ist der Raum? Und wie oft empfiehlst du Menschen aus deinem Netzwerk?
Oder versuchst du, Menschen in dein Netzwerk zu bekommen, die dir direkt vielleicht gar nicht sofort etwas bringen, sondern nur über Eck?

KI-Prompt für strategisches Netzwerken

KI-Prompt

Du hilfst mir dabei, strategisch zu netzwerken. Wenn ich über Networking nachdenke, frage mich: Wer ist in deinem Netzwerk unterrepräsentiert und wen könntest du connecten, der voneinander profitieren würde? Erinnere mich daran, dass gutes Netzwerken bidirektional ist.

Praktische Umsetzungstipps

Wenn du das wirklich umsetzen möchtest:
Verschaff dir mal Überblick über dein Netzwerk. Geschlecht, Alter, Background, wie auch immer. Versuch mal eine kleine Challenge zu machen und auf der nächsten Veranstaltung drei Menschen kennenzulernen, die sonst vielleicht nicht in deinem Netzwerk wären.
Vielleicht gefällt dir ja mein Motto: Elevator statt Gatekeeping.
Versuch einmal pro Woche, einmal im Monat, regelmäßig Menschen weiterzuempfehlen aus deinem Netzwerk.

Journaling-Fragen für deine Reflexion

Nimm dir Zeit für diese Fragen, am besten mit Stift und Papier:

Journaling-Fragen

Wie homogen ist mein Netzwerk und was sagt das über meine Bubble aus?
Wen kenne ich, der mehr Sichtbarkeit verdient hätte?
Welche Türen wurden mir geöffnet und welche kann ich für andere öffnen?

Der Anfang von systemischer Veränderung

Netzwerken ist nicht nur Business-Taktik. Es ist eine Möglichkeit, Strukturen zu verändern.
Wenn du bewusst Menschen einschließt, die sonst ausgeschlossen werden, öffnest du Räume. Du verschiebst Machtverhältnisse. Du machst dein Business nicht nur erfolgreicher, sondern auch relevanter.

Was wäre, wenn dein nächstes Networking-Gespräch bereits der erste Schritt zu strukturellem Wandel ist?

P.S.: Hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden.

Quellen:

Diversity Wins: How inclusion matters (2020) 
Diversity matters even more: The case for holistic impact (2024) 
The Mix That Matters: Innovation Through Diversity (2017) 

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Weitere Informationen

Uneditiertes Transkript zur Folge (mit KI Tool entstanden)

Fearless Prefection, der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment, der dich ermutigt, einfach loszulegen, bevor du dich bereit fühlst. Hi, ich bin Barbara und in Staffel 6 geht es um von Business zu Impact zufällig. Aus ganz normalen Herausforderungen werden politische Fragen. Warum Sichtbarkeit immer ein Statement ist, Preise mehr als Zahlen sind und KI nie neutral denkt und antwortet. Ich zeige dir, wie dein Erfolg nicht nur dein Business verändert, sondern nebenbei auch Strukturen. Bist du dir sicher, dass du weißt, was du verpasst? Oder anders gefragt, wie langweilig ist dein Netzwerk? Heute in der Folge geht es um Netzwerken, zufällig inklusiv. Du kennst bestimmt diese typischen Business-Networking-Veranstaltungen. Du triffst Leute, du knüpfst Kontakte, aber irgendwie sind es immer die gleichen Menschen. Vielleicht hast du manchmal auch das Gefühl, dass du da gar nicht reinpasst. Weil vielleicht auch einfach zu viele Menschen ausgeschlossen werden, ob bewusst oder unbewusst. Genau das ist die Frage. Was und wer wird ausgeschlossen? Manchmal sind es einfach so Lücken, dass queere Menschen aus verschiedenen Kulturen, unterschiedlicher Altersstrukturen, unterschiedliche Sozialisierung, dass die nicht vertreten sind. Schau dir doch mal dein Netzwerk an. Alle deine Kontakte, die du kennengelernt hast auf der letzten Veranstaltung im letzten Jahr, in diesem Jahr. Wer ist neu dazugekommen? Guck einfach mal, wer ist alles vertreten und wer nicht. Weil dein Netzwerk kann auch ein limitierender Faktor sein. Je inklusiver Netzwerke sind, desto mehr Ideen kommen zusammen und desto kreativer wird alles. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Frauen das anders machen. Vielleicht liegt das auch nur an den Kreisen, in denen ich mich bewege. Aber ich habe das Gefühl, dass Frauen kooperativer Netzwerken, weniger auf Hierarchie bedacht, Ich habe 150 Frauen bei ihrer Gründung begleitet und dieses Netzwerk, was daraus entstanden ist, mit der Mischung aus den verschiedenen Gründungsideen, unterschiedlichen Altersstrukturen, komplett unterschiedlicher Sozialisierung, das hat dieses Netzwerk oder macht es immer noch so stark. Es ist eine Community entstanden und das Netzwerk ist gewachsen durch diese verschiedenen Perspektiven, die mit reingekommen sind, nicht durch die Gleichheit. Und in diesem Netzwerk wird auch ganz viel darauf geachtet oder ich weiß nicht, ob da bewusst darauf geachtet wird, aber ich merke es immer wieder, dass diese Frauen sich untereinander empfehlen, dass du wie ein Elevator bist, dass du andere Menschen empfiehlst aus deinem Netzwerk. Versuch doch mal einmal im Monat oder einmal in der Woche, Jemanden aus deinem Netzwerk weiter zu empfehlen, jemanden auszuschließen. Machst du das? Empfiehlst du Leute aus deinem Umfeld weiter? Es gibt Netzwerke, die auf Machtstrukturen aufbauen. Boys Clubs oder sowas, die aus einem vergangenen Jahrhundert sind. Das ist nicht nur unfair allen gegenüber, die dort nicht reinkommen, sondern es ist auch irgendwie dumm. Es gibt genügend Studien, die zeigen, dass gemischte Teams besser funktionieren. dass Firmen mit gemischter Führung besser performen, besser abschneiden, auch wirtschaftlich. Das heißt, Diversität ist klug, sie bringt dich voran, sie hilft dir weiter, sie öffnet Perspektiven. Das macht das Ganze vielfältig und auch spannend und eben auch erfolgreicher. Beim nächsten Event frag doch mal nicht als erste Frage, was machst du? sondern frag dich selber, wer fehlt noch, wer fühlt sich nicht willkommen und versuche diese verschiedenen Bedürfnisse zu beachten, die Menschen haben, die bei Veranstaltungen vielleicht nicht dabei sind. Ich versuche immer Menschen weiter zu empfehlen, zu helfen, egal wie sie sind, egal was sie machen. Es klappt nicht immer, aber auch ich lerne dazu. Bei der Recherche für diese Podcast-Folge wurde mir vorgeschlagen, dass ich das Elevator statt Gatekeeping nenne. Und das fand ich eine schöne Beschreibung. Ich möchte, wie in einem Fahrstuhl, dass ganz viele Menschen einsteigen, mitfahren können. Jeder steigt aus, wo er braucht, aber man ist gemeinsam unterwegs. Und nicht, dass eine Einlasskontrolle ist und nur bestimmte Menschen reinkommen überhaupt und Teil des Ganzen werden. Das ist ein lebenslanges Lernen. Wie kann man inklusiv werden? Wie kann man sein Netzwerk inklusiv gestalten, sein Leben? Und vielleicht tickst du da wie ich. Ich liebe es, eine Challenge zu machen. Die Challenge, die ich versuche, beim nächsten Event umzusetzen, ist, dass ich drei Menschen auf dieser Veranstaltung kennenlernen möchte, die viel jünger sind als ich oder viel älter, die anders sozialisiert worden sind. Vielleicht nicht mit Technik, KI und Marketing zu tun haben, sondern einen Handwerksbetrieb oder ein Ladengeschäft führen oder was völlig anderes machen, angestellt sind und in der Politik erfolgreich sind. Aber das möchte ich versuchen beim nächsten Event und möchte gucken, dass ich inklusiver Netzwerke, weil ich weiß, dass ich daraus was mitnehmen kann, andere Perspektiven, ich Räume öffnen kann. Manchmal ist es auch ein digitaler Raum, den man öffnet, wenn man auf Social Media mitdiskutiert, mitspricht in der Community. Wenn du Netzwerken als Change Community siehst, wirst du sehen, dass sich ganz andere Türen öffnen, ganz andere Räume bilden. Du wirst Impact hinterlassen oder mit dabei sein. Und diese offenen Netzwerke, die helfen allen Unternehmen, allen Menschen. Denn gemeinsam ist man stärker. Es ist einfach was dran. Also sei mal ehrlich zu dir. Wie inklusiv ist dein Netzwerk? Wie offen ist der Raum? Und wie oft empfiehlst du Menschen aus deinem Netzwerk? Oder versuchst Menschen in dein Netzwerk zu bekommen, die dir direkt vielleicht gar nicht was sofort bringen, sondern nur über Eck? Als Prompt habe ich heute für dich, dass du das mal mit deiner KI-Sparingspartnerin durchgehst. Der Prompt lautet folgendermaßen. Du hilfst mir dabei, strategisch zu netzwerken. Wenn ich über Networking nachdenke, frage mich, wer ist in deinem Netzwerk unterrepräsentiert und wen könntest du connecten, der voreinander profitieren würde. Erinnere mich daran, dass gutes Netzwerken bidirektional ist. Die praktischen Umsetzungstipps hatte ich ja schon mit in der Folge. Verschaff dir mal Überblick über dein Netzwerk, Geschlecht, Alter, Background, wie auch immer. Versuch mal eine kleine Challenge zu machen und auf der nächsten Veranstaltung drei Menschen, die sonst vielleicht nicht in deinem Netzwerk wären, kennenzulernen. Und vielleicht gefällt dir ja mein Motto, Elevator statt Gatekeeping. Versuch einmal pro Woche, einmal im Monat regelmäßig Menschen weiter zu empfehlen aus deinem Netzwerk. Wenn du das mit der KI nicht machen möchtest, auch dieses Mal gibt es wieder Journaling-Fragen. Wenn du das Ganze mit Stift und Papier mal durchgehen möchtest und deine Gedanken dazu sortieren willst. Wie homogen ist mein Netzwerk und was sagt das über meine Bubble aus? Wen kenne ich, der mehr Sichtbarkeit verdient hätte? Welche Türen wurden mir geöffnet und welche kann ich für andere öffnen? Nächste Woche geht es dann um eine Zusammenfassung aller sechs Folgen und das ist dann die Abschlussfolge der Staffel und es geht um Impact zufällig unvermeidbar. Bis nächste Woche. Das war Fearless Prefection. Von Business zu Impact zufällig. Dein Reminder, dass dein Business sichtbar, erfolgreich und profitabel sein darf und dass genau daraus mehr entsteht. Veränderung, die Strukturen bewegt. Ich bin Barbara, deine Content- und KI-Mentorin für Female Empowerment. Content-Creation-Mithaltung und einem spielerischen Umgang mit KI. Wenn du das nicht nur hören, sondern gemeinsam mit anderen Frauen umsetzen willst, komm ins Denkfabrik-Lab. Meine Community für Austausch, Co-Creation und Inspiration. Und wenn du regelmäßig Motivation und Inspiration suchst, trag dich in meinen Newsletter ein. Beide Links findest du in den Show Notes. Und hab immer Stiftung Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden.

Ein grafisches Bild im Stil eines Podcast-Covers oder Blog-Headers mit dem Titel "Fearless Perfection" in einer Comic-Sprechblase. Darunter steht der Untertitel: "Der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment". Weiter unten werden die Details der Episode genannt: "S06 Von Business zu Impact, zufällig #06 Netzwerken, zufällig inklusiv". Es ist eine Abspiel-Leiste mit Steuerelementen (Herz, Zurück, Play, Vor, Plus) abgebildet. Darunter steht: "mit Barbara Krekeler". Unten rechts ist das Logo der "++kleinsteDenkfabrik" zu sehen. Das Design ist in hellblau, türkis, rot und gelb gehalten und zeigt ein kleines Mikrofon.