Wann hast du das letzte Mal bewusst innegehalten?
Nicht kurz zwischen zwei Terminen. Sondern wirklich. Mit dir. Mit deinen Gedanken. Mit dem, was du eigentlich möchtest.
Die meisten warten auf den 1. Januar. Oder auf Montag. Oder auf „wenn es ruhiger wird“. Und dann kommt der Dezember, und das Jahr ist irgendwie einfach passiert.
Das muss nicht so sein.
Was Sperrnächte und Rauhnächte damit zu tun haben
Vielleicht kennst du sie schon, vielleicht begegnest du ihnen gerade zum ersten Mal: Die Sperrnächte gehen vom 8. bis zum 19. Dezember. An jedem dieser Abende nimmst du dir einen Monat des vergangenen Jahres vor. Kalender und Fotofeed auf dem Handy, was auch immer dir hilft, dich zu erinnern. Du schaust: Was habe ich erlebt? Was habe ich erreicht? Wen habe ich getroffen? Was bleibt?
Zwölf Abende. Zwölf Monate. Abgeschlossen.
Am 20. Dezember kommt eine kurze Pause, und dann beginnen die Rauhnächte: dreizehn Abende, an denen du dreizehn Wünsche ziehst, reflektierst, journalst und loslässt. Der Deal? Zwölf Wünsche erfüllt das Universum. Einen erfüllst du selbst.
Das macht zusammen 25 Abende fürs Innehalten, Träumen, Planen und Reflektieren. Schön. Und weit weg, wenn du das gerade im Februar oder Mai oder September liest.
Aber warum solltest du warten?
Genau. Warum eigentlich?
Das Prinzip hinter diesen Ritualen ist keine Dezember-Exklusivität. Es ist Struktur für deine Gedanken. Ein bewusster Raum, der Klarheit schafft, weil du ihn dir nimmst. Und Klarheit braucht kein bestimmtes Datum.
Du kannst morgen anfangen. Du kannst im Mai anfangen. Du kannst anfangen, wenn du diesen Text zu Ende gelesen hast.
Wenn du gerade ein Zeichen gesucht hast: Das hier ist es. Fang an.
So gestaltest du dein eigenes Ritual
Du nimmst dir 13 oder 25 Abende. Am Stück oder mit kleinen Pausen dazwischen. Jeden Abend etwa 30 Minuten. Eine Reflexionsfrage pro Abend, die sich durch verschiedene Lebensbereiche bewegt: Karriere, Kreativität, Beziehungen, Gesundheit, Finanzen, Träume.
Kein Muss-Format, kein Perfektion-Anspruch. Stift und Papier oder ein schönes Notizbuch, vielleicht eine Kerze. Oder KI als Dialogpartnerin, wenn dir das liegt. Du entscheidest Tempo und Form.
Was du am Ende hast: 13 Abende, an denen du in dich gegangen bist.
Mit diesen Fragen habe ich die Rauhnächte 2025 verbracht
Rückblick auf 2025:
- Wo war 2025 für mich besonders schön und/oder erfüllend? Welche drei Momente möchte ich festhalten?
- Was hat mich 2025 am meisten Kraft gekostet und was sagt das über meine Grenzen und Bedürfnisse aus?
- Welche Menschen waren 2025 besonders wichtig für mich und wofür bin ich ihnen dankbar?
- Wo bin ich 2025 über mich hinausgewachsen oder mutiger geworden, auch wenn es sich im Moment vielleicht klein anfühlte?
- Welche Entscheidungen oder Projekte haben sich im Rückblick nicht stimmig angefühlt und was lerne ich daraus für die Zukunft?
- Was durfte 2025 enden (Rollen, Beziehungen, Erwartungen, Projekte) und was entsteht in dem freigewordenen Raum?
Loslassen & Abschließen:
- Was möchte ich bewusst in 2025 zurücklassen, damit es nicht mehr mit ins neue Jahr wandert?
- Wem oder was möchte ich innerlich vergeben, auch mir selbst, damit mein Herz freier in 2026 starten kann?
Ausrichtung auf 2026:
- Welche Qualitäten (z.B. Klarheit, Mut, Leichtigkeit, Freude) sollen 2026 mein Jahr prägen und wie dürfen sie sich in meinem Alltag zeigen?
- Wo wünsche ich mir 2026 konkrete Veränderung und was wäre ein erster kleiner, realer Schritt in diese Richtung?
- Wie möchte ich 2026 für mich selbst sorgen (Körper, Emotionen, Kreativität, Ruhe) und welche einfachen Rituale möchte ich dafür etablieren?
- Welche Art von Beziehungen (privat, beruflich, politisch) möchte ich 2026 pflegen und was möchte ich dafür selbst einbringen?
Abschlussfrage für 2026:
- Wenn ich am 31.12.2026 auf mein Jahr zurückblicke: Woran merke ich, dass es ein stimmiges Jahr war, unabhängig davon, was außen „erfolgreich” aussieht?
Das R.I.S.E.E.-System als Erweiterung
Wer mein R.I.S.E.E.-System aus Staffel 5 kennt, kann das Ritual wunderbar damit verbinden. Die Visionärin-Rolle ist der perfekte Rahmen für die Rauhnächte: Großes denken, loslassen, was nicht mehr passt, und Richtung spüren, bevor du in die Umsetzung gehst.
Und wer das Ritual jetzt startet, kann trotzdem im Dezember wieder mitmachen.
Schreib dir die Termine in den Kalender: 8. bis 19. Dezember für die Sperrnächte, dann ab dem 21. oder 25. Dezember die dreizehn Rauhnächte. Als jährlicher Ankerpunkt. Als Ritual, das wiederkommt.
KI-Prompt für dein Reflexionsritual
Kopier dir diesen Prompt und starte heute Abend oder nimm dir die Fragen oben vor:
KI-Prompt
Du begleitest mich durch mein persönliches 13-Abende-Reflektionsritual, inspiriert von den Rauhnächten, aber jetzt in meinem Rhythmus. Stelle mir für jeden der 13 Abende eine Frage zu einem Lebensbereich: Karriere, Beziehung, Kreativität, Gesundheit, Finanzen und andere. Hilf mir, aus meinen Antworten Visionen zu entwickeln. Sei einfühlsam und ermutigend.
Journaling-Fragen für den Start mit Stift und Papier
Wenn du lieber ohne Bildschirm arbeitest und erstmal mit 3 Fragen und dem letzten Quartal starten möchtest:
Journaling-Fragen
Welcher Moment aus den letzten Wochen hat mich am meisten geprägt und warum?
Was möchte ich in den nächsten drei Monaten loslassen, bevor ich Neues beginne?
Wenn ich in drei Monaten zurückblicke: Welche eine Vision möchte ich bis dahin entwickelt haben?
Dein Rhythmus ist der Richtige
Routinen und Rituale geben Struktur. Aber sie sollen dir Freiheit schaffen, dich nicht einschränken.
Das bedeutet auch: Du brauchst keinen perfekten Start. Keine perfekten 13 Abende. Keine perfekte Kerze mit dem richtigen Duft.
Nur du. Und ein paar Abende. Und die Frage, was du eigentlich möchtest.
Was wäre möglich, wenn du dir erlaubst, Übergänge dann zu gestalten, wenn du sie brauchst und nicht wenn der Kalender es sagt?
P.S.: Hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden.
Podcastfolge anhören
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen
Transkript
Uneditiertes Transkript zur Folge (mit KI Tool entstanden)
Fearless Prefection, der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment, der dich ermutigt, einfach loszulegen, bevor du dich bereit fühlst. Hi, ich bin Barbara, deine Content- und KI-Mentorin. Und in Staffel 7 geht es um Routinen, Rituale und Ziele, die zu deinem Leben passen. Nicht um den perfekten 1.Januar-Start, sondern um nachhaltige Strukturen, die dich wirklich weiterbringen. Ob Sperr- oder Rauhnächte, Quartalsplanung oder Content, hier erfährst du, wie du deine eigene Routine entwickelst. Folge 1, dein persönliches Jahresritual. Zum Beispiel wie die Sperr- und Rauhnächte. Heute ist der 7. Februar. Die nächsten Rauhnächte und Sperrnächte sind im Dezember bzw. Januar nächsten Jahres. Aber warum solltest du warten? Ich zeige dir, wie du jetzt dein eigenes Ritual startest. Anhand der Struktur der Sperr- und Rauhnächte, aber eben zu deinem Zeitpunkt. Was sind diese Sperr- und Rauhnächte eigentlich? Die Sperrnächte gehen vom 8. bis 19. Dezember und jeden Abend setzt du dich hin und lässt einen Monat des Jahres Revue passieren. Du nimmst dir dein Kalender vor, dein Fotofeed auf dem Handy, alles, wo du dir Erinnerungen festhältst und gehst an jedem Abend einen Monat durch und schaust, was hast du erlebt, was hast du erreicht, wen hast du getroffen, was ist dir in Erinnerung geblieben und schließt den Monat ab. Dann hast du am 20. Dezember Zeit, dich auf die Raunächte vorzubereiten und die 13 Wünsche. Diese schreibst du am besten am 21. Dezember an der Wintersonnenwende auf und es sollten Wünsche sein, die du erfüllen kannst. Während der Raunächte, die du entweder vom 21.12. bis zum 2.1. oder vom 25.12. bis zum 6.1. machst, ziehst du dann jeden Abend einen dieser Wünsche, machst eine Reflektion, beantwortest eine Frage, journalst, verbrennst diesen Wunsch und gibst ihm dem Universum. Und der Deal ist, dass zwölf Wünsche das Universum für dich erfüllt. Und der eine Wunsch, der übrig bleibt, den erfüllst du. Das heißt, du hast entweder, wenn du nur die Rauhnächte machst, 13 oder wenn du die Sperrnächte dazu nimmst, 25 Abende fürs Innehalten, fürs Träumen, fürs Planen, fürs Reflektieren. Und dafür musst du nicht bis Dezember warten. Du kannst das immer machen. Du kannst morgen anfangen oder im Mai oder im September, wann es sich für dich gut anfühlt und wann du es brauchst. Und wenn du ein Zeichen zum Starten brauchst, Das Zeichen bekommst du gerade. Fang an. Such dir 13 oder 25 Abende und beginne mit dem Ritual. Du kannst es 25 Abende am Stück machen, du kannst nur die 13 Abende machen, du kannst wie bei dem Ritual 1-2 Tage dazwischen Pause machen oder auch eine knappe Woche. Du solltest ungefähr 30 Minuten dir Zeit nehmen dafür, jeden Abend. Du solltest jeden Abend irgendeine Reflexionsfrage haben. Du kannst damit dein Vision Board gestalten. Du kannst einen Rückblick oder einen Ausblick schreiben. Du kannst es mit KI im Dialog machen, musst du aber nicht. Du entscheidest, welches Format du nimmst und in welchem Tempo du das machst. Rituale funktionieren deshalb, weil sie eine Struktur für deine Gedanken geben, weil sie dir eine Struktur für deine Gedanken geben, weil sie dir helfen, Klarheit für deine Vision zu finden. Rituale sind eine bewusste Auszeit vom Alltagschaos, für das, was wirklich zählt. Und vielleicht kennst du mein RISE-System. Ich hab’s in Staffel 5 in Folge 3 vorgestellt. Es gibt die 3 Rollen und die 5 Errors, Reach for the Stars, der Visionärin, Implement, Strategize and Structure von der Strategin, Execute, die Macherin und Evaluate am Ende alle Rollen. Es ist für die Content Creation gedacht. Es lässt sich aber auf alles andere auch anwenden. Das Rauhnächte-Ritual könntest du auch als Visionärinnen-Space nutzen und deine großen Träume finden, die du in diesem Jahr haben möchtest, wenn du diese 13 Wünsche aufschreibst. 13 Dinge, die du in diesem Jahr erreichen möchtest. Und vielleicht machst du ja Ende des Jahres dann zu dem allgemeinen Termin mit. Schreibst dir einen Kalender. 8. bis 19. Dezember die Sperrnächte und dann entweder ab dem 21. oder ab dem 25. Dezember 13 Abende für die Rauhnächte. Und wenn du nicht so lange warten willst, starte jetzt dein eigenes Mini-Ritual. Heute oder morgen. Ich habe wieder einen KI-Prompt für dich, den du dafür nutzen kannst. Du begleitest mich durch mein persönliches 13-Abende-Reflektionsritual, inspiriert von den Rauhnächten, aber jetzt in meinem Rhythmus. Stelle mir für jeden der 13 Abende eine Frage zu einem Lebensbereich, Karriere, Beziehung, Kreativität, Gesundheit, Finanzen usw. Hilf mir, aus meinen Antworten Visionen zu entwickeln. Sei einfühlsam und ermutigend. Und wenn du das Ganze ohne KI machen möchtest, sondern mit Stift und Papier, dann habe ich hier drei Journaling-Fragen zum Loslegen. Welcher Moment aus den letzten Wochen hat mich am meisten geprägt und warum? Was möchte ich in den nächsten drei Monaten loslassen, bevor ich Neues beginne? Wenn ich in drei Monaten zurückblicke, welche eine Vision möchte ich bis dahin entwickelt haben? Du musst nicht bis Dezember warten, du kannst dir jetzt die Zeit dafür nehmen. 13 oder 25 Abende auf deine Art, mit Stift und Papier, vielleicht mit einer Kerze, keine Perfektion, nur Du und Deine 13 Wünsche. Und vergiss nicht, Dir die Sperrnächte und Rauhnächte für dieses Jahr als Jahresritualabschluss in den Kalender einzutragen. In der nächsten Folge geht es dann um den Mythos vom 1. Januar und warum Du nicht an Neujahr starten musst. Und zum Abschluss noch was zum Nachdenken. Was wäre möglich, wenn Du Dir erlaubst, Übergänge dann zu gestalten, wenn Du sie brauchst, nicht wenn der Kalender es sagt. Bis nächste Woche. Das war Fearless Prefection. Dein Reminder, dass Routinen dir Freiheit schaffen und dich nicht einschränken sollen. Und dass dein Rhythmus der richtige ist, nicht der von anderen. Wenn du tiefer in Quartalsplanung und mein RISE-System einsteigen willst, hol dir meine kostenlose E-Mail-Serie. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Content-Routine erstellst und damit sichtbar wirst und bleibst. Den Link findest du in den Show Notes. Und hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf von dir festgehalten zu werden.