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Sichtbarkeit ist kein Zufall: Das R.I.S.E.E.-System für deine Content-Routine

„Was poste ich heute?“ Wenn du diesen Satz kennst, dieses Zögern, dieses Gedankenkarussell vor dem leeren Bildschirm, dann ist das kein Willens-Problem. Das ist ein Struktur-Problem. Sichtbarkeit scheitert oft nicht am Engagement, sondern an fehlender Rollenverteilung. Daran, dass wir versuchen, alles gleichzeitig zu sein: Träumerin, Planerin und Umsetzerin. Im selben Moment, im selben Kopf. Genau dafür habe ich das R.I.S.E.E.-System entwickelt.

Die drei Rollen in meinem R.I.S.E.E. System

Das System baut auf drei Rollen auf, die du nicht gleichzeitig spielst, sondern nacheinander.

Die Visionärin träumt groß. Sie sieht das große Ganze, bestimmt die Richtung, fragt: Wohin soll es gehen? Sie ist einmal im Quartal dran, das R in R.I.S.E.E. steht für Reach for the Stars.

Die Strategin übersetzt diese Träume in machbare Pläne. Sie macht den Realitätscheck, befüllt den Redaktionsplan, clustert die Inhalte, erstellt konkrete To-do-Listen. Einmal im Monat. Das I und S in R.I.S.E.E. steht für Implement und Strategize + Structure

Die Macherin setzt um. Stur, ohne die Vision nochmal zu hinterfragen, ohne den Plan nochmal umzuwerfen. Das E in R.I.S.E.E. – Execute. Jede Woche.

Am Ende des Monats und am Ende des Quartals kommen alle drei Rollen zusammen für das zweite E in R.I.S.E.E.Evaluate. Was hat funktioniert? Was nicht? Nur wer hinschaut, kann verbessern.

Einmal im Quartal denken, jeden Monat planen, jede Woche umsetzen

In der Praxis bedeutet das für die Content Creation: Die Visionärin sucht einmal im Quartal die großen Themen und Richtung. Die Strategin schaut monatlich, welche Schwerpunkte in welchen Kanälen sinnvoll sind, und bricht das auf konkrete Formate und To Do Listen herunter. Die Macherin startet jede Woche ohne Wenn und Aber.

Ich fange dabei immer mit Long-Form-Content an. Blogbeiträge, Podcast-Folgen und mache daraus Social-Media-Posts, Snippets, Micro-Content. Content-Recycling als fester Bestandteil des Systems.

Und die Macherin lässt den Perfektionismus los. 80 Prozent reichen. Du musst nicht jeden Tag posten. Du musst keinen Beitrag hundertprozentig fertig haben. Die meisten werden einen kleinen Fehler gar nicht bemerken.

KI in jeder Phase

In jeder der drei Rollen kann KI dich unterstützen. Bei der Visionärin hilft sie, Trends und Themen für das Quartal zu recherchieren. Bei der Strategin erstellt sie Outlines und Strukturen basierend auf den Pain-Points deiner Zielgruppe. Bei der Macherin hilft sie, Texte in verschiedene Formate umzuwandeln, Videoskripte zu schreiben, Gedanken zu sortieren. 

Ich spreche mittlerweile Ideen für Blogbeiträge einfach ein und lasse mir dann von KI helfen, das zu strukturieren, Schwachstellen zu finden und mich herauszufordern. Im Sparring entsteht daraus ein Artikel.

KI-Prompt für deine aktuelle Rolle

Kopier dir diesen Prompt und füll die Phase XY mit deiner aktuellen Rolle:

KI-Prompt

Ich plane meinen Content in drei Rollen: Visionärin für die Vision, Strategin für Strategie und Planung, Macherin für die Umsetzung. Aktuell bin ich in der Phase [XY]. Hilf mir als Coach: Erstens, erkläre kurz die Priorität dieser Rolle, damit ich nicht in andere Rollen rutsche. Zweitens, stelle mir drei Fragen zu meinem Thema und meiner Zielgruppe, um den nächsten Schritt zu konkretisieren. Drittens, gib mir basierend auf meinen Antworten fünf konkrete Ideen für Posts, die ich schnell umsetzen kann. Erinnere mich am Ende an die 80%-Regel: Sichtbarkeit schlägt Perfektion.

Journaling-Fragen mit Stift und Papier

Journaling-Fragen

In welcher der drei Rollen fühle ich mich am wohlsten und welche vernachlässige ich oft?
Was würde passieren, wenn ich als Macherin aufhöre, mir Gedanken über die Strategie zu machen und einfach nur umsetze?
Welche 20% meines Contents muss ich gar nicht perfektionieren, um trotzdem wirksam zu sein?

Deine Sichtbarkeit darf Struktur haben

Das R.I.S.E.E.-System ist keine Einschränkung. Es ist Freiheit, weil du weißt, was wann von dir gefragt ist. Weil du nicht mehr alles gleichzeitig sein musst.

Wenn dich das System interessiert: Ich habe dazu eine kostenlose E-Mail-Serie. Du bekommst alle drei Rollen und alle fünf Eras erklärt, plus ein Workbook zum Durcharbeiten, mit KI-Prompts und Journaling-Fragen. R.I.S.E.E. eMail-Serie abonnieren.

Was wäre möglich, wenn deine Sichtbarkeit nicht mehr vom Zufall abhängt, sondern von einer Struktur, die dich trägt?

P.S.: Hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden. 

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Weitere Informationen

Uneditiertes Transkript zur Folge (mit KI Tool entstanden)

Fearless Prefection, der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment, der dich ermutigt, einfach loszulegen, bevor du dich bereit fühlst. Hi, ich bin Barbara, deine Content- und KI-Mentorin. Und in Staffel 7 geht es um Routinen, Rituale und Ziele, die zu deinem Leben passen. Nicht um den perfekten 1. Januar-Start, sondern um nachhaltige Strukturen, die dich wirklich weiterbringen. Ob Sperr- oder Raunächte, Quartalsplanung oder Content, hier erfährst du, wie du deine eigene Routine entwickelst. Routinen brauchen wir nicht nur im Alltag, sondern auch für den Content, für die Content Creation. Darum geht es heute. In den letzten Folgen habe ich das auch schon ein paar Mal erwähnt, mein R.I.S.E.E. System. Ich habe das entwickelt für meine Contentplanung, damit ich nicht immer wieder in diese gleiche Spirale rutsche. Was poste ich heute? Was mache ich? Denn Sichtbarkeit scheitert oft nicht am Willen, sondern an der fehlenden Rollenverteilung, an der fehlenden Ausführung, Umsetzung. Ich habe das für mich erkannt und habe das R.I.S.E.E.-System entwickelt, weil ich aufhören wollte, alles gleichzeitig sein zu wollen und mein Denken vom Machen zu trennen. Mein R.I.S.E.E.-System baut auf drei Rollen auf. Der Visionärin, sie träumt groß, sieht das große Ganze und bestimmt die Richtung. Dann meine Strategin, die übersetzt diese Träume in machbare Pläne und macht noch den Realitätscheck. Und dann kommt die Macherin, die ganz stur umsetzt, die Listen abarbeitet, die die Strategin aufgestellt hat, die nicht mehr die Vision hinterfragt oder den Plan, sondern einfach nur noch abarbeitet. Und diese drei Rollen finden in fünf Eras statt, die sich im Quartal wiederholen. Das heißt, die Visionärin ist einmal im Quartal dran und dafür steht das R, Reach for the Stars. Sie guckt nach den großen Zielen, den Visionen. Einmal im Monat setzt sich die Strategin hin und implementiert das Ganze, die Themenschwerpunkte, die Kanäle. Ich beziehe mich jetzt auf die Content Creation. Dann setzt sie sich auch hin und macht daraus eine Struktur und eine Strategie. Das heißt, sie befüllt den Redaktionsplan, clustert die Inhalte und macht eine konkrete To-do-Liste draus. Dann kommt die Macherin und die setzt sich jede Woche hin und führt das aus. Execute. Die Umsetzung, die Veröffentlichung, das Vorplan. Jede Woche. Am Ende des Monats und am Ende des Quartals kommen alle drei Rollen zusammen und schauen sich an, was hat funktioniert und reflektieren, Evaluate, das zweite E, weil wir nur daraus lernen können, wenn wir schauen, was funktioniert und was nicht funktioniert und können das dann monatsweise und quartalsweise verbessern. Einmal im Quartal wird groß geplant, jeden Monat wird geguckt, was ich in dem Monat strategisch umsetzen möchte und jede Woche wird umgesetzt. Und um das Ganze effizient zu machen, suche ich mir die Pain-Points meiner Zielgruppe raus, cluster die, fange mit großem Content an, Long-Form-Content, Blog-Beiträgen, Podcast-Folgen und mache daraus Social-Media-Posts, Snippets, Micro-Content. Das Ganze kannst du natürlich für die Content Creation nutzen. Du kannst es aber auch für deine Businessplanung nutzen, für deine ehrenamtliche Politik, für deine ehrenamtliche Tätigkeit, für irgendein Side-Project, was du aufsetzen möchtest. Du schaffst damit verlässliche Routinen und hast einen Zyklus, in dem du das Ganze machst. Du hast Rollen, in denen du das machst und du weist in den jeweiligen Rollen auf, was du dich fokussierst und konzentrierst. Und ganz wichtig bei der Macherin ist noch, dass du den Perfektionismus sein lässt. 80 Prozent reichen. Du musst nicht jeden Tag posten. Du musst nicht alles hundertprozentig richtig machen. Die meisten werden es überhaupt nicht sehen, wenn da irgendwo ein kleiner Fehler ist oder wenn es nicht so hundertprozentig ist. Du kannst dir in jeder Phase von KI helfen lassen. Bei der Visionärin kann dir KI helfen, Trends und Themen für das ganze nächste Quartal zu finden, zu recherchieren. Bei der Strategin kann KI die Outlines erstellen. Es kann auf den Pain-Points und deiner Zielgruppe basierend diesen Trends und Themen anpassen, konkret in eine Struktur bringen, in einen Plan umwandeln. Und bei der Macherin kann KI dir helfen, Texte in verschiedene Formate zu bringen. Sie kann dir helfen, Videoskripte zu schreiben. Sie kann dir helfen, deine Gedanken zu sortieren. So mache ich das meistens. Ich spreche mittlerweile die Ideen für Blogbeiträge ein und lasse mir dann von KI helfen, das Ganze zu strukturieren, die Recherche zu machen, die Schwachstellen zu finden und mich herauszufordern. Und dann wird im Sparring mit der KI daraus ein Blogartikel. Um das Ganze mal auszuprobieren, habe ich einen KI-Prompt wieder mitgebracht. Der Prompt geht folgendermaßen. Ich plane meinen Content in drei Rollen. Visionärin für die Vision, Strategin für Strategie und Planung und Macherin für die Umsetzung. Aktuell bin ich in der Phase XY. Hilf mir als Coach. Erstens, erkläre kurz die Priorität dieser Rolle, damit ich nicht in andere Rollen rutsche. Zweitens, stelle mir drei Fragen zu meinem Thema und meiner Zielgruppe, um den nächsten Schritt zu konkretisieren. Und drittens, gib mir basierend auf meinen Antworten fünf konkrete Ideen für Posts, die ich schnell umsetzen kann. Erinnere mich am Ende an die 80%-Regel, Sichtbarkeit schlägt Perfektion. Wenn du das Ganze mit Stift und Papier machen möchtest, habe ich noch ein paar Journaling-Fragen für dich. In welcher der drei Rollen fühle ich mich am wohlsten und welche vernachlässige ich oft? Was würde passieren, wenn ich als Macherin aufhöre, mir Gedanken über die Strategie zu machen und einfach nur umsetze? Welche 20% meines Contents brauche ich nicht zu perfektionieren, um trotzdem wirksam zu sein? Wenn dich das R.I.S.E.E.-System jetzt interessiert, habe ich dazu sogar eine kostenlose E-Mail-Serie für dich. Den Link dazu findest du in den Show Notes. Dort bekommst du alle drei Rollen und alle fünf Eras erklärt und bekommst ein Workbook, um das Ganze durchzugehen. Immer alles mit KI-Prompts und Journaling-Fragen, je nachdem, was du lieber magst oder beides. In der nächsten Folge, die letzte dieser Staffel, geht es dann um deine Routine und deine Wirkung und wie Struktur dir helfen kann bei deiner Sichtbarkeit. Und natürlich habe ich auch wieder einen Abschlussgedanken für dich. Was wäre möglich, wenn deine Sichtbarkeit nicht mehr vom Zufall abhängt, sondern von einer Struktur, die dich trägt? Bis nächste Woche. Das war Fearless Prefection, dein Reminder, dass Routinen dir Freiheit schaffen und dich nicht einschränken sollen. Und dass dein Rhythmus der richtige ist, nicht der von anderen. Wenn du tiefer in Quartalsplanung und mein R.I.S.E.E.-System einsteigen willst, hol dir meine kostenlose E-Mail-Serie. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Content-Routine erstellst und damit sichtbar wirst und bleibst. Den Link findest du in den Show Notes. Und hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf von dir festgehalten zu werden.

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Über die Autorin

Ich bin Barbara, Content + KI Mentorin und der kreative Kopf hinter der kleinsten Denkfabrik. Bei mir bekommst du alles rund um Content Creation, KI, Kreativität und Feminismus.
Ich zeige Frauen, wie sie KI als Sparringspartnerin nutzen, um sichtbar zu werden. Mein Ideenfließband steht nie wirklich still und mein analytisches Denken sorgt dafür, dass dabei auch die Struktur stimmt.
Ich habe Ideen für drei Leben, brauchst du eine?

Ein grafisches Bild im Stil eines Podcast-Covers oder Blog-Headers mit dem Titel "Fearless Perfection" in einer Comic-Sprechblase. Darunter steht der Untertitel: "Der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment". Auf der linken Seite ist ein Foto von Barbara Krekeler zu sehen, die Kopfhörer trägt und vor einem Mikrofon sitzt. Im unteren Bereich befindet sich eine weiße Box mit dem Text: "S07 Routinen, Rituale und Ziele | #06 Sichtbarkeit ist kein Zufall". Darunter ist eine Player-Leiste mit verschiedenen Steuerelementen (Herz, Zurück, Play, Vor, Plus) abgebildet. Ganz unten rechts ist das Logo der "++kleinsteDenkfabrik" platziert. Das Design nutzt einen hellblauen Hintergrund mit gelben Strahlen und kleinen Sternen.