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Einer Partei beitreten ist das analogste Ding, das du 2026 tun kannst

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Irgendwo in deiner Stadt hängt gerade jemand Plakate auf, zumindest während eines Wahlkampfes.
Vielleicht mit einem Bollerwagen. Gummibärchen. Und ein paar Menschen, denen die gleichen Dinge wichtig sind wie dir.

Wir reden viel über Veränderung. Wir teilen Posts, liken Petitionen, empören uns im Kommentarfeld. Und dann? Schließen wir den Browser, fühlen uns erschöpft, scrollen weiter.
Was, wenn der nächste Schritt kein Impuls-Click ist, sondern ein Mitgliedsantrag?

Du triffst Menschen, die du sonst nie treffen würdest

Wer derselben Partei beitritt, hat dieselben Überlegungen angestellt: Was ist mir wichtig? Was soll sich verändern? Welche Zukunft will ich mitgestalten?
Kein Algorithmus hat euch zusammengewürfelt. Ihr habt euch bewusst entschieden, in dieselbe Partei einzutreten. Wegen der gleichen Werte.

Daraus entstehen Freundschaften. Ihr geht zusammen auf Lesungen, Diskussionsabende, Kulturveranstaltungen. Ihr lest Bücher zu den Themen, die euch bewegen. Ihr lernt euer Viertel anders kennen, weil ihr gemeinsam durch die Straßen lauft.

Parteiarbeit kann wie ein Kreis sein

Vielleicht kennst du mein Bild vom Dreieck und vom Kreis: Das Dreieck konzentriert Macht oben und lässt die eigentliche Arbeit unten, unsichtbar, geschehen. Der Kreis rotiert. Wer geben kann, gibt. Wer Unterstützung braucht, bekommt sie. Keine starre Hierarchie, keine unsichtbare Last.

Gute Parteiarbeit sollte so funktionieren. Du bringst mit, was du hast. Du bekommst zurück, was du brauchst. Klappt leider nicht immer, aber mit genügend Menschen, die diesen Ansatz in die Parteien bringen, könnte es klappen.

Und wenn du mitgestaltest, wie deine Gruppe zusammenarbeitet, dann baust du gerade das, was ich Mikro-Matriarchat nenne: eine andere Art von Raum. Nicht nur anders handeln innerhalb des bestehenden Systems (das wäre Mikro-Feminismus), sondern aktiv eine andere Struktur schaffen. Im Kleinen. Mit deinen Menschen.

Du bringst mit, was du hast

Das hat mich am meisten überrascht: Parteiarbeit ist nicht nur Arbeit. Haha.

Du bist kreativ? Gestalte Flyer und Postkarten, bedrucke Stofftaschen. Du hast Skills in Kommunikation, Strategie, Content? Die Partei braucht genau das. Und wer gerade rote Mützen strickt, bringt Handarbeit als politisches Statement in den Raum, eine Tradition, die Frauen seit Jahrhunderten kennen. (Mehr dazu: Stricken ist politisch.)
Deine Hobbys, deine Expertise, deine Ideen. Und du kannst damit etwas ändern.

Wahlkampf ist Outdoor-Sport mit Gummibärchen

Plakate aufhängen macht mehr Spaß, als es klingt. Meistens. Versprochen.

Ich habe schon mit einem Bollerwagen plakatiert, Gummibärchen gegessen, dabei gequatscht und mehr gelacht als bei so manchem Comedy-Special. Schrittzähler? Längst übertroffen.

Und dann gibt es diese Momente, die bleiben. Wir haben bei einer Aktion Blumen verteilt, einfach so, an Menschen im Viertel. Eine ältere Frau sagte, sie hätte schon sehr lange keine Blumen mehr bekommen. Wir haben geredet. Nicht über die Partei. Einfach miteinander.
Ob sie uns wählt? Keine Ahnung. Ob sie sich erinnert? Wahrscheinlich. Ich jedenfalls werde das nicht vergessen.

Der Kreislauf, der funktioniert

Politisches Engagement ist, genauso wie Strickkreise und Buchclubs, eine Form analoger Gemeinschaft, die etwas tut, was Bildschirme nicht können: echte Gemeinschaft schaffen.

Du erlebst gemeinsam. Du reflektierst gemeinsam. Du teilst, was entsteht, und andere werden davon berührt. Der Kreislauf Erleben → Reflektieren → Kreieren → Teilen funktioniert auch hier.

Wenn du online davon erzählst, dass du einer Partei beigetreten bist, nicht als perfekte politische Rede, sondern als echter Moment aus deinem Leben, dann ermutigst du andere, die dasselbe überlegen. Den ganzen Gedanken dazu findest du in der Folge Vom Konsumieren zum Kreieren.

KI-Prompt: Herausfinden, wo du hingehörst

KI-Prompt

Ich möchte mich politisch engagieren, aber weiß nicht, wo ich anfangen soll. Hilf mir herauszufinden, welche Form des Engagements zu meiner Persönlichkeit, meinen Werten und meinem Alltag passt. Frag mich: Was ärgert dich politisch am meisten in deiner direkten Umgebung? Und wie viel Zeit pro Woche wärst du realistisch bereit zu investieren? Hilf mir, drei konkrete Schritte zu formulieren.

Wichtig: Überlege vorher, was du der KI anvertrauen möchtest. Adresse, Geburtsdatum, konkrete persönliche Details gehen sie nichts an.

Journaling-Fragen für Stift + Papier

Du kannst das auch ohne KI machen: Stift + Papier und ehrliche Antworten an dich selbst.

Journaling-Fragen

Was ärgert dich gerade so sehr an der Welt, dass du dich nicht mehr raushalten kannst?
Was hält dich davon ab, dich politisch zu engagieren? Wessen Stimme ist das in deinem Kopf?
Wenn du in 5 Jahren zurückschaust: Was hättest du gerne verändert?

Deine Aufgabe für diese Woche

Such heraus, ob es von deiner Wunschpartei einen offenen Stammtisch, eine offene Vorstandssitzung oder eine Veranstaltung gibt, zu der du einfach mal hingehen kannst.

Noch nicht unterschreiben. Erstmal nur hingehen. Sitzen. Zuhören. Gucken, wie die Menschen miteinander umgehen und ob die Struktur eher ein Dreieck oder ein Kreis ist.

Wenn du jemanden kennst, der schon in einer Partei ist: Frag, ob du mitkommen kannst. Der erste Schritt ist leichter, wenn du ihn nicht alleine gehst.

Abschlussgedanke

Was wäre möglich, wenn du aufhörst zu warten, bis die anderen die Dinge verändern, und anfängst, es selbst mitzugestalten?
Echter Impact entsteht im Gespräch, im Viertel, mit Menschen zusammen.

P.S. Hab immer Stift und Papier dabei. Deine nächste große Idee wartet schon darauf, von dir festgehalten zu werden.

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Uneditiertes Transkript zur Folge (mit KI Tool entstanden)

Fearless Prefection, der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment, der dich ermutigt, einfach loszulegen, bevor du dich bereit fühlst. Hi, ich bin Barbara und in Staffel 8 geht es um das analoge Leben. Hashtag AnalogLive. Echte Verbindungen und kleine Kreise, die Großes bewegen. Ich zeige dir, wie du in 2026 vom Bildschirm wegkommst und was passiert, wenn du es tust. Warum einer Partei beitreten das analogste Ding ist, das du 2026 machen kannst. Ich werde dir heute erklären, warum einer Partei beitreten dein bestes Analog-Life-Upgrade ist. Ich sag dir jetzt nicht, welcher Partei du beitreten solltest. Das musst du selber rausfinden. Ich werde dir aber ein paar Gründe nennen, warum ich es nur empfehlen kann, einer Partei beizutreten. Du triffst Menschen im echten Leben analog, nicht durch einen Algorithmus gefiltert. Wenn du dich für eine Partei entscheidest, entscheidest du dich ja wahrscheinlich für eine Partei aufgrund dessen, was sie vertritt, was sie erreichen will, welche Werte sie hat. Und alle Menschen, die dieser Partei auch beigetreten sind, haben genau dieselben Überlegungen angestellt. Das heißt, du triffst auf Menschen, die einem Großteil deiner Werte entsprechen. Menschen, die du sonst vielleicht nicht getroffen hättest. Das führt dazu, dass ihr zusammen auf Kulturveranstaltungen geht, auf Lesungen, auf Diskussionsabende, weil du mit diesen Menschen zusammen was erleben möchtest. Du fängst an, Bücher zu lesen, zu den Themen, die dich interessieren, weil du verstehen willst, was und wie du es verändern kannst. Du machst Fotos von diesen Veranstaltungen als Erinnerungen und teilst sie mit den anderen. Vielleicht kannst du sogar deine künstlerischen Fähigkeiten einbringen, Flyer gestalten, Postkarten malen, Magnete, Stofftaschen bedrucken lassen. Oder du strickst rote Mützen, weil rote Mützenstricken gegen Nazis und Faschismus ist. Du kannst alle deine Hobbys oder vielleicht alle, aber einige deiner Hobbys einbringen, kombinieren. Vielleicht kannst du auch deine Expertise und deine Fähigkeiten aus deinem Job, aus deinem Business einbringen und sie der Partei und den Werten dahinter zur Verfügung stellen für die Demokratie. Du wirst Wahlkämpfe mitmachen, Plakate aufhängen, Flyer verteilen, an Infoständen stehen. Und vielleicht hast du dann auch so Momente, wie ich sie schon hatte. Es war eben ein Anlass, an dem wir Blumen verteilt haben. Einfach an Menschen, um sie daran zu erinnern, dass wir als Partei da sind und auch einfach alles Schönes Blumen zu verteilen. Ich habe die Blume einer älteren Frau gegeben und sie meinte, sie hätte schon sehr lange keine Blumen mehr bekommen. Und darüber sind wir ins Gespräch gekommen. Keine Ahnung, ob sie die Partei wählt. Wir haben so gar nicht darüber gesprochen. Aber ich hoffe, es bleibt ihr in Erinnerung, von wem sie die Blume bekommen hat. Mir ist er zumindest in Erinnerung geblieben. Es ist auch so ein bisschen wie ein Outdoor-Sport, wenn du durch dein Viertel gehst und Flyer verteilst, weil da kriegst du deine Schritte, deine 10.000 Schritte oder wie viele auch immer dein Ziel sind, schnell zusammen. Du walkst durch dein Viertel und verteilst Flyer oder hängst Plakate auf. Das sind alles Sachen, die du sonst vielleicht nicht so oft machen würdest oder die du alleine machen würdest. Und jetzt kannst du sie eben gemeinsam machen. Flyer verteilt man nicht zwingend alleine. Man kann das mit mehreren machen. Ich habe schon bei uns im Viertel bei Wahlkämpfen plakatiert mit einem Bollerwagen und Gummibärchen und trinken und wir sind durchs Viertel, haben die Plakate aufgehängt, haben gequatscht, haben ein paar Gummibärchen gegessen, haben was getrunken und hatten eine richtig lustige Zeit. Und nebenbei? kannst du vielleicht noch nicht gleich die ganze Welt, aber vielleicht dein Viertel verbessern oder verändern. Du kannst dich einbringen mit deinen Gedanken und Ideen, was in deinem Viertel, in deinem direkten Umfeld vielleicht helfen könnte. Und auch dieses Mal habe ich dir wieder ein KI-Prompt in dieser Folge mitgebracht. auch wenn es um das analoge Leben geht, auch wenn es um den Eintritt in eine Partei geht. Also ist diesmal ein Prompt, mit dem du ein bisschen in Sparring gehen kannst, um zu gucken, was ist vielleicht deine Partei, was möchtest du erreichen. Probier es doch mal aus. Und hier ist jetzt der Prompt. Ich möchte mich politisch engagieren, aber weiß nicht, wo ich anfangen soll. Hilf mir herauszufinden, welche Form des Engagements zu meiner Persönlichkeit, meinen Werten und meinem Alltag passt. Frag mich, was ärgert dich politisch am meisten in deiner direkten Umgebung und wie viel Zeit pro Woche wärst du realistisch bereit zu investieren. Hilf mir, drei konkrete Schritte zu formulieren. Bitte denk beim Umgang mit der KI aber auch immer an deine Privatsphäre und teile nicht zu viele persönliche Dinge über dich, vor allem keine privaten Dinge wie Adresse, Geburtsdatum oder solche Sachen. Das geht die KI nichts an, weil du nie genau weißt, wer das nachher ausliest und was damit passiert. Du kannst das Ganze natürlich auch wieder mit Stift und Papier machen. Hier die Journaling-Fragen. Was ärgert dich gerade so sehr an der Welt, dass du dich nicht mehr raushalten kannst? Was hält dich davon ab, dich politisch zu engagieren? Wessen Stimme ist es in deinem Kopf? Wenn du in fünf Jahren zurückschaust, was hättest du gerne verändert? Damit du direkt in die Umsetzung kommst, hier ein paar Tipps, wie du da rangehen kannst. Such doch einfach mal, ob es von deiner präferierten Partei oder von zwei Parteien, die in der Auswahl sind, eine Möglichkeit gibt, sie zu treffen. Haben sie einen Stammtisch, eine Vorstandssitzung, die offen ist für alle Interessierte? Oder such dir eine Initiative, eine Bürgerinitiative oder irgendwas, die deine Werte teilt. Du musst noch nicht direkt unterschreiben. Erstmal nur hingehen. Guck’s dir an. Setz dich dazu. Schau, wer dort ist. Was sind die Themen? Wie gehen sie miteinander um? Wie gehen sie mit den Themen um? Vielleicht ist es etwas, wo du sagst, da passe ich gut dazu, da habe ich Lust drauf. Vielleicht nicht? Dann guck bei der Nächsten vorbei. Aber probier es einfach mal aus. Geh einfach mal hin. Vielleicht kennst du ja jemanden, der in einer Partei ist und sie nimmt dich mit zu einer Veranstaltung. Das ist für den Anfang ein bisschen leichter, wenn man nicht alleine gehen muss. Oder eine Freundin oder ein Freund überlegt auch beizutreten und ihr geht gemeinsam zu so einer Veranstaltung. Nächste Woche geht es dann um Bookclubs, Bookboyfriends und warum das Patriarchat Liebesromane hasst. Natürlich gibt es auch diese Woche wieder einen Abschlussgedanken. Was wäre möglich, wenn du aufhörst zu warten, bis die anderen Menschen die Dinge verändern und anfängst, es selber mitzugestalten und zu verändern? Bis nächste Woche. Das war Fearless Prefection. Dein Reminder, dass echter Impact nicht im Algorithmus entsteht, sondern im Gespräch, im Kreis, im Viertel, in der Bewegung. Analog, zusammen, verändern. Ich bin Barbara, deine Content- und KI-Mentorin für Female Empowerment, Content Creation mit Haltung und einem spielerischen Umgang mit KI. Wenn du deine analogen Momente teilen möchtest, zeig sie mir auf Instagram. Schick mir eine Nachricht oder tagge mich im Kommentar. Den Link zu Instagram findest du in den Shownotes. Und hab immer Stift und Papier dabei, denn deine nächste große Idee wartet schon darauf von dir festgehalten zu werden.

Picture of Über die Autorin

Über die Autorin

Ich bin Barbara, Content + KI Mentorin und der kreative Kopf hinter der kleinsten Denkfabrik. Bei mir bekommst du alles rund um Content Creation, KI, Kreativität und Feminismus.
Ich zeige Frauen, wie sie KI als Sparringspartnerin nutzen, um sichtbar zu werden. Mein Ideenfließband steht nie wirklich still und mein analytisches Denken sorgt dafür, dass dabei auch die Struktur stimmt.
Ich habe Ideen für drei Leben, brauchst du eine?

Ein grafisches Bild im Stil eines Podcast-Covers oder Blog-Headers auf hellblauem Hintergrund mit gelben Strahlen. Oben mittig steht der Titel "Fearless Prefection" in einer weißen Comic-Sprechblase. Darunter befindet sich der Untertitel: "Der Podcast über Kreativität, Inspiration und Empowerment mit Barbara Krekeler". Auf der linken Seite ist ein Foto von Barbara Krekeler zu sehen, die Kopfhörer trägt und vor einem Mikrofon sitzt. Im unteren Bereich zeigt eine weiße Box den Text: "S08 Das analoge Leben #analoglife | #05 Partei beitreten und engagieren". Darunter ist eine grafische Player-Leiste mit Steuerelementen (Herz, Zurück, Play, Vor, Plus) abgebildet. Ganz unten rechts ist das Logo der "++kleinsteDenkfabrik" platziert